Putzi - Work & Travel in Australien


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Rollingstone-Hencamp Creek - 23.05.2015

Es ist einiges seit dem letzten Eintrag passiert. Tausende Km wurden zurück gelegt, nur um einen Job zu bekommen. Bis zum 06.05.15 war ich in der Stadt Tully und habe immer gehofft, dass ich doch noch einen Job finde. Leider ohne erfolg. Jack rief über 50 Farmen an und bekamm nur Absagen. Dann erhielt Jack einen Anruf von einer Tomatenfarm in Bundaberg, dass wir dort arbeiten können. Es hieß, dass dort 7 Tage die Woche gearbeitet wird und gutes Geld verdienen kann. Wir waren sehr froh, und sind am 07.05.15 nach Bundaberg gefahren. Davor haben wir noch Jacks Geburtstag mit 2 Japanern und 3 Italienern in Ingham gefeiert. Die Italiener arbeiten in der Nähe von Townsville und da haben wir uns in der Mitte der Stadt Townsville und Tully getroffen. Um 23 Uhr waren wir dann wieder in Tully und am nächsten Tag sind wir um 3 Uhr aufgestanden und nach Bundaberg gefahren. Die Strecke war rund 1.300 Km und wir haben 17 Stunden gebraucht. Die Fahrt war schrecklich... Die letzten km haben wir verzweifelt eine Tankstelle gesucht, nur keine war offen und wir haben immer gehofft, dass es noch reicht. Als wir in Bundaberg ankamen, hatte die Inhaberin keine Zeit mehr für uns und teilte uns mit, dass wir mit einem der Arbeiter namens Luca Kontakt aufnehmen sollen. Dieser Zeigte uns die Wohnung, in welcher wir unterkommen sollten. Es war ein kleines Haus mit  4 Zimmer, Bad, Küche und Terrasse. Wir durften uns Freitag noch frei nehmen, da wir recht fertig durch die Reise waren, aber auch froh, dass endlich die Suche nach einem Job vorbei ist und wir in einer Wohnung untergekommen sind. Die Organisation war grauenhaft. Keiner kam wegen einer Anmeldung für die Wohnung oder das mit dem Gehalt dann abzuklären. Am Samstag war dann unser erster Arbeitstag. Ich musste mit dem Mietwagen zu der Farm fahren, da diese weiter weg war und es keine möglichkeit gab anders da hin zu kommen. Luca hat uns kurz eingewiesen, was wir machen müssen. Wir mussten von den Tomatenpflanzen Triebe entfernen, damit die Büsche nicht zu weit auseinander gehen. Die Arbeit ging sehr auf dem Rücken und wir waren recht langsam, da wir uns nicht immer sicher waren, welchen man jetzt entfernen muss und ob da noch mehr ist. Wir wurden jeweils für circa 150 Pflanzen eingeteilt. Dafür brauchten wir 4 - 5 Stunden und sollten um die 20 Dollar dafür bekommen... zur Mittagszeit kam die Information, dass alle Pflanzen fertig sind und es für die nächsten 2 Tage keine Arbeit gibt. Wir waren wieder frustriert, da wir wieder ohne Arbeit an einem Ort stehen. Am gleichen Tag ist Jack aus dem Haus raus und hat sich in ein Backbacker Hostel eingemietet um dort auf einen Job zu hoffen. Ich blieb in der Wohnung mit 4 Italienern. Besser schlecht bezahlte Arbeit als keine Arbeit habe ich mir gedacht. Am Dienstag hat Jack sich Bus-Tickets nach Brisbane besorgt und Flugtickets nach Darwin gebucht um dort nach einen Job zu suchen. Ich wollte in Bundaberg bleiben. Jack wollte am Mittwoch vormittag los und so haben wir uns am Dienstag mittag nochmal getroffen. Abends erhielt ich eine Nachricht von den Italienern aus der gegend von Townsville, dass seine Nachbarfarm 2 Arbeiter sucht. Daraufhin habe ich Gorgio gleich angerufen und Ihn gesagt, dass wir immernoch auf der Suche nach einem Job sind und da Arbeiten möchten. Daraufhin schickte er mir die Telefonnummer vom Eigentümer der Farm, welchen ich gleich darauf angerufen habe. Ich sagte Ihn, dass wir gerne in seiner Farm arbeiten würden und dass wir am Mittwoch zu der Farm fahren würden, so dass wir am Donnerstag anfangen können. Chris (Eigentümer der Farm) war etwas überrascht und meite, dass er eigentlich erst leute ab Montag braucht, aber wenn wir Donnerstag schon anfangen können um so besser. Daraufhin habe ich Jack angerufen und Ihn mitgeteilt, dass wir den Job haben und er hat vor freude ins Handy geschriehen. Mittwoch, 13.05.2015 sind wir 1.050km, 13,5 Stunden mit dem Auto wieder nach Norden gefahren. Die Wohnung Bundaberg habe ich einfach verlassen, da niemand meinen kompletten Namen und meine Telefonnummer kennt. Die Italiener dort meinten auch, dass ich einfach gehen kann. Naja für 5 Tage kostenlos gewohnt, auch nicht schlecht. Die gleiche Strecke zurück, die wir eine Woche vorher erst zurück gelegt haben. 2.100 km für nichts gefahren. Mittwoch abend kamen wir in Rollingstone an und wusten erst nicht wo wir hin müssen. Nach ein paar Telefonaten mit Chris haben wir es gefunden und die erste Nacht im Auto geschlafen. Donnerstagmorgen ging es dann los mit Arbeiten. Habe zu der Zeit vor aufregung kaum schlafen können, da ich mir nicht sicher war, ob es möglicherweise wieder so wird wie in Bundaberg. Zu der Farm ist es ein Fußweg von circa 5 Minuten, so dass ich mir keine Sorgen um den Mietwagen machen muss, wenn ich diesen zurück gebe. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und gleich am ersten Tag wurde das Steuerliche und das mit dem Gehältern geklärt. In der Farm arbeiten mit uns insg. 7 Backpacker und 4 Festangestellte, Gran, Nancy, Shian und Alvin. Es sind 2 Backbacker aus Italien, Luca und Ales, 1 aus Neuseeland, Sam, eine Französin, Estee, und 3 Deutsche, Anatoly, Jack und ich. Chris ist der Chef und Mario, ein älterer Herr um die 65, ist der Supervisor, der sich mit um die Organisation kümmert und was zu tun ist. Unsere Hauptaufgaben derzeit sind Slips pflücken und diese einpflanzen. Aus den Slips entstehen die Ananaspflanzen. es sind kleine Sträucher/Bäume, max 1 Meter hoch. befor die Frucht erscheint, wachsen weitere Slips und diese werden von uns abgeerntet und die Büsche raus gerissen. Wenn man nichts mach, wächst daraus die Ananas, aber diese Felder sind erstmal nur für die gewinnung weiterer Samen. Aus einem Slip können um die 3 - 15 neue Slips entstehen. Meine hände sind leicht angeschwollen von dem ständigen rausziehen der Pflanzen und meine Arme sehen aus als hätte ich suizit versucht. Durch die Spitzen und Stacheln der Ananaspflanze gibt es ein paar schnitte und stiche in die Arme aber sieht meist schlimmer aus, als es ist. Seit Donnerstag haben wir jeweils ein eigenes Zimmer. Klein mit einem richtigen Bett, Schreibtisch und einem Schrank. mehr braucht man nicht. Die Duschen, Tolietten und Küche/Gemeinschaftsraum sind Auserhalb. Heute gehts erstmal wieder nach Tully, paar Freunde besuchen und dann schreibe ich mehr. Gibt noch bissl was allgemeines zu erzählen. Grüße aus Australien - Hencamp Creek, 13:00 Uhr - 23.05.2015

23.5.15 05:05
 
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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Juli (24.5.15 13:33)
Das hört sich toll an Oli! Bis auf die langen Fahrten. Aber das gehört halt dazu. Freu mich über mehr Texte! Grüße Juli

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